Sabine Martin Software und Web-Design  

Sie wollen sich eine eigene Internet-Präsentation aufbauen ? Hier erhalten Sie Tipps für Ihre weitere Vorgehensweise sowie zusätzliche Links, die Ihnen weiter helfen können.

Internet-Provider

Nur über einen Internet-Provider ist der Zugang zum Internet möglich, d.h. man wählt sich dort ein und kann die Dienste des Internets nutzen. Beim Zugang kann man sich für Provider mit oder ohne Anmeldung entscheiden. Der durch die beiden Zeitungen c't und iX bekannte Heise-Verlag bietet einen komfortablen Service zur Ermittlung des günstigsten Providers an.

  • Suchen Sie sich den passenden Provider (mit oder ohne Anmeldung) aus [...]
  • Wer ist zur Zeit der günstige Internet-Provider ohne Anmeldung [...]
  • Der günstigste Internet-Provider ohne Anmeldung (Montag bis Freitag) [...]
  • Der günstigste Internet-Provider ohne Anmeldung (Samstag und Sonntag) [...]

Ein sehr interessantes Tool ist der SmartSurfer von WEB.DE. Die lokal auf dem heimischen Rechner verwendbare Software findet dank updatefähiger Datenbank automatisch den günstigsten Call-by-call-Anbieter und wählt sich dort automatisch ein.

Webspace-Provider

In der Regel bietet der Internet-Provider günstigen Webspace an, auf dem man seine Seiten ablegen kann. Möchte man jedoch seinen Webspace vergrößern oder komplett verlagern, kann man sich an einen Webspace-Provider wenden, die diesen zu sehr günstigen Preisen, zum Teil sogar kostenlos in Verbindung mit eingeblendeter Werbung zur Verfügung stellen.

Die bekanntesten sind z.B. 1&1 PureTec, Strato oder Kontent. Eine umfassende Übersicht bietet der Heise-Verlag an, bei dem Sie benötigten Plattenplatz und Transfervolumen als Auswahlkriterium eingeben können.

Anbieter von kostenlosem Webspace in Verbindung mit einem eingeblendeten Werbebanner finden Sie z.B. bei www.ohne-moos-nix-los.de oder www.kostenlos.de.

Domain-Umleitung

Wenn man keine Domain der Form www.MeinName.de sondern home.t-online.de/home/MeinName besitzt, bietet sich eine Domain-Umleitung an.

Diese Dienstleistung wird z.B. von IhrNamede.de, FreeCity oder Kontent angeboten.

Natürlich sind sie weiterhin unter home.t-online.de/home/MeinName erreichbar, aber www.MeinName.de macht einfach mehr her.

HTML-Editoren

Zum Erstellen von HTML-Seiten gibt es zwei Arten von HTML-Editoren: Zum einen die sogenannten WYSIWYG-Editoren und die textbasierenden Editoren.

Den Anspruch, den die WYSIWYG-Editoren (WYSIWYG = What you see is what you get) stand halten müssen ist groß : Erstellen von komplexen Web-Seiten ohne HTML-Kenntnisse und Einbinden von dynamische Effekte, ohne JavaScript-Kenntnisse. Andererseits schwören erfahrene Web-Designer auf die Zuverlässigkeit handgemachter Seiten und verwenden daher textbasierende Editoren, die die genaue Kenntnisse von HTML und Javascript voraussetzen.

Mehr Informationen über HTML-Editoren (eigentlich alles was mit WWW zusammenhängt) finden Sie unter www.ideenreich.com.

Eine breite Palette von HTML-Editoren und HTML-Tools bietet auch www.weblehre.de an.

HTML

Sehr häufig ist der Blick über den Tellerrand gefragt, d.h. man möchte oder muss sich mit der Seitenbeschreibungssprache des Internet, mit HTML (Hypertext markup language) beschäftigen.

Eine sehr gute Einführung in HTML bietet SELFHTML von Stefan Münz.

Bei www.ideenreich.com sind ebenfalls Einführungen und Unterlagen zu HTML verfügbar.

Von Hubert Partl gibt es eine HTML-Einführung als auch Schulungs-Unterlagen.

Sich die Syntax von HTML anzueignen lohnt sich auf jeden Fall!

Web-Design

Was nützen die besten HTML-Kenntnisse, wenn das Machwerk jeder Beschreibung spottet. Um den Betrachter nicht beim ersten Anblick der Seite in die Flucht zu schlagen, sollte man sich mit dem Begriff Web-Design vertraut machen.

Eine Checkliste zur Webseitengestaltung bietet www.checkliste.de.vu an.

Und wie man es nicht machen sollte sehen Sie bei Die goldenen Regeln für schlechtes HTML.

Das für den Erfolg oder Misserfolg von Webseiten die Psychologie und Ergonomie eine Rolle spielt, erfahren Sie bei www.kommdesign.de. Diese wichtigen und oft übersehenen Kriterien werden dort sehr anschaulich an vielen Beispielen dargelegt.

Bei www.einfach-fuer-alle.de, die von der Aktion Mensch unterstützt wird, finden Sie viele hilfreiche Informationen zu allen Themengebieten, die das Webdesign betreffen.

HTML-Validatoren

Besonders bei handgemachten HTML-Seiten empfiehlt sich der Einsatz eines HTML-Validators, da diese Tools syntaktische und strukturelle Fehler ausfindig machen und die Qualität der Seite somit merklich steigern. Besonders der Internet-Explorer von Microsoft ist sehr fehlertolerant, was dazu führen kann, das Seiten z.B. bei Netscape oder Opera ganz anders oder gar nicht aussehen.

Das W3C (World Wide Web-Consortiums), welches über den HTML-Standard wacht, bietet selbst einen Validator unter validator.w3.org an. Die Seiten von www.sabine-martin.de wurden mit diesem Validator überprüft. Am Ende einer jeden Seite finden Sie zwei Buttons, mit denen Sie die Qualität direkt testen können.

Das W3C bieten auch einen Validator fur CSS (Cascading Style-Sheets) an. CSS wird verwendet, um eigene Format zu definieren. Dieser Validator ist unter jigsaw.w3.org/css-validator zu finden.

Vom Mitbegründer des W3C Dave Raggett wurde Tidy entwickelt. Mit Tidy können Seiten direkt auf dem heimischen PC ausgetestet werden. Diese kleine aber sehr nützliche Werkzeug kann unter www.w3.org/People/Raggett/tidy kostenlos bezogen werden

Unter www.cast.org/bobby ist ein besondere Validator zu finden. Dieser testet, ob die Seiten auch behindertengerecht sind. Dies ist besonders wichtig für Sehbehinderte, die sich Web-Seiten mit Hilfe einer Sprachausgabe vorlesen lassen. Mehr zu diesem wichtigen Thema finden Sie auch unter www.mekonet.de.

Javascript

Um es gleich zu Beginn zu sagen, Javascript hat mit Java nichts zu tun. Javascript wurde von Netscape als Makrosprache für HTML entwickelt und wird direkt vom Browser ausgeführt. Unzählige Seiten verwenden Javascript und machen, an der richtigen Stelle eingesetzt, die Seiten etwas interessanter.

Allerdings sollte Javascript mit bedacht eingesetzt werden. Wer als Web-Designer das Browserfenster ohne Rückfrage auf eine feste Größe einstellt, die Benutzeroberfläche des Browsers ausblendet oder den Zurück-Button komplett sperrt, sollte seine Einstellung zum Kunden, der die Seite betrachten soll, neu überdenken.

Zu beachten ist auch, das Javascript auf dem heimischen Browser abgeschaltet werden kann, d.h. Seiten die sich zu sehr auf Javascript abstützen, können nicht mehr richtig dargestellt werden.

Wer sich mit Javascript beschäftigen möchte, dem wäre der Javascript-Workshop oder der Javascript-Teil von SELFHTML von Stefan Münz zu empfehlen.

Wer sich objektiv mit den Sicherheitsrisiken von Javascript auseinandersetzen will, dem ist der Link auf das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu empfehlen. Der Heise-Verlag bietet mit dem Browser-Check ein Möglichkeit an, seinen Browser auf Sicherheitslücken zu prüfen.

Java

1991 wurde unter dem Codename "Green" eine kleine Computersprache entwickelt, die sich für Konsumgeräte wie z.B. eine Fernseh-Fernsteuerung eignen sollte. Um die Sprache unabhängig von der jeweiligen Prozessorarchitektur gestalten zu können, wurde eine Idee des Computerpioniers Niklaus Wirth aufgegriffen, bei der das Programm in einen Zwischencode für einen hypothetischen Rechner (oder auch virtuelle Maschine) übersetzt wird. Jede Rechnerarchitektur, auf der diese virtuelle Maschine implementiert wurde, kann diesen Zwischencode dann ausführen.

Die Sprache selbst wurde damals Oak (Eiche) getauft und ist stark an C++ angelehnt.

Das erste Projekt, das mit Oak realisiert wurde, hiess "*7" und war eine ziemlich intelligente Fernbedienung ... und danach interessierte sich keiner mehr für diese Technologie.

Erst mit dem Durchbruch des World Wide Web kam auch der Erfolg von Java (Oak wurde mittlerweile in Java umbenannt) und damit verbunden der Einsatz von Java-Applets.

Applets sind in Java geschriebene Programme, die innerhalb der JVM (dem Java-Interpreter) ausgeführt werden und, unterstützt von der Laufzeitbibliothek, dem Java-fähigen Browser völlig neue Merkmale verleihen.

Aber auch ohne Internet und WWW hat sich Java einen Platz unter den beliebtesten Programmiersprache erobert. Java eignet sich nicht nur für Applets sondern auch für Applikationen, die ohne Internet und Browser angewandt werden können.

Über Java könnte man noch eine Menge schreiben, andere haben es auch schon getan und daher hier eine kleine Auswahl an Links:

java.sun.com
Hier finden Sie auf jeden Fall die neuesten und aktuellsten Informationen.

www.java.de
Java User Group Deutschland eV

www.javamagazin.de
Java Magazin

www.boku.ac.at/javaeinf
Java Schulungs-Unterlagen von Hubert Partl

www.selfjava.de
Java-Dokumentation

www.jugs.de
Java User Group Stuttgart eV - JUGS eV

www.java-archiv.com/home
Java Ecke - Das grosse Java Archiv

java-tutor.com/javabuch
Das Online-Buch "Java ist auch eine Insel"

Perl

Perl ist eigentlich eine Abkürzung und steht für    Practical Extraction and Report Language    was soviel wie    Praktische Sprache für Extraktion und und Ausgabe von Daten    heisst. Wer jedoch zum ersten Mal ein Perl-Programm zu sehen bekommen hat, wird eher an diese Abkürzung denken:    Pathologically Eclectic Rubbish Lister   (Krankhaft zusammengeschustertes Auflistungsprogramm für wirres Zeug)

Perl wurde von Larry Wall aus der Not heraus entwickelt. Er sollte ein Dateiablagesystem auf einem Unix-Rechner entwickeln und probierte es anfänglich mit awk (versuchen Sie nicht, diesen drei Buchstaben eine Sinn abzugewinnen. Es sind die Anfangsbuchstaben der Entwickler: Aho, Weinberger und Kernighan). awk enthält eine kleine Programmiersprache, kann mit regulären Ausdrücken umgehen und dient eigentlich der Ausgabe von Reportdaten. Leider waren die Möglichkeiten dieses eigentlich recht mächtigen Werkzeugs Grenzen gesetzt und so entschloss sich Larry, ein Allzweck-Werkzeug zu entwerfen, das seiner Problemstellung gerecht wurde. Dies war die Geburtsstunde von Perl.

Der Erfolg von Perl liegt in seiner kostenlosen Verfügbarkeit begründet. Larry hat Perl samt dem Quelltext der gesamten Internet-Gemeinde zur Verfügung gestellt, behält jedoch als Chef-Architekt von Perl die Fäden immer noch in der Hand.

Im WWW ist Perl besonders für die CGI-Programmierung interessant (CGI = Common Gateway Interface). Viele Web-Seiten beinhalten Formulare, um Daten eingeben zu können. Beim Drücken des Submit- oder Senden-Knopfes werden diese Daten an den Server geschickt und dort wird ein CGI-Programm zur Auswertung dieser Daten gestartet. Zu 99% ist ein solches Programm in Perl geschrieben.

Gästebücher, Online-Counter, Datenbankabfragen und vieles mehr sind mit Perl-Programmen realisiert, die auf dem entsprechenden Web-Server laufen. Perl stellt somit eine Möglichkeit dar, Web-Seiten dynamisch zu gestalten.

Aber natürlich läßt sich Perl auch ohne das Internet sinnvoll einsetzen. Im Vergleich zu Unix-Anwender sind Windows-Anwender mit der recht dürftigen Batch-Programmiersprache nicht gerade verwöhnt. Besorgen Sie sich doch kostenlos Perl und werden dann so richtig produktiv.

Auch hier wieder eine abschliessende Liste mit interessanten Perl-Links:

www.perl.com
O'Reilly - The Source for Perl

www.perl.com/CPAN-local/README.html
Comprehensive Perl Archive Network

www.cgi-resources.com
The CGI Resource Index

www.activestate.com
Perl-Distributionen

www.perl-workshop.de
Deutscher Perl-Workshop

www.perl.de
perl.de - Onlinetreff für Programmierer

www.heise.de/ix/online/perl.html
iX Online-Artikel zu Perl

www.oreilly.de/perl
O'Reilly Perl Center

Perlmeister.com
Michael Schilli - Der Perlmeister

www.online-tutorial.de/perl-tutorial/perl-tutorial.htm
Perl Tutorial

www.perl-archiv.de/perl/tutorial/perl_start.shtml
Einstieg in die Perl-Programmierung


Webdesign und Inhalt: Sabine Martin.
©2009 Sabine Martin - Software und Web-Design. Alle Rechte vorbehalten.


Valid HTML 4.0!    Valid CSS!