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Sie wollen sich eine eigene
Internet-Präsentation aufbauen ? Hier erhalten Sie Tipps
für Ihre weitere Vorgehensweise sowie zusätzliche Links,
die Ihnen weiter helfen können.
Internet-Provider
Nur über einen Internet-Provider
ist der Zugang zum Internet möglich, d.h. man wählt sich
dort ein und kann die Dienste des Internets nutzen. Beim Zugang
kann man sich für Provider mit oder ohne Anmeldung
entscheiden. Der durch die beiden Zeitungen c't und iX bekannte
Heise-Verlag
bietet einen komfortablen Service zur Ermittlung des
günstigsten Providers an.
- Suchen Sie sich den passenden Provider (mit oder ohne
Anmeldung) aus [...]
- Wer ist zur Zeit der günstige Internet-Provider ohne
Anmeldung [...]
- Der günstigste Internet-Provider ohne Anmeldung (Montag
bis Freitag) [...]
- Der günstigste Internet-Provider ohne Anmeldung (Samstag
und Sonntag)
[...]
Ein sehr interessantes Tool ist der
SmartSurfer
von WEB.DE. Die
lokal auf dem heimischen Rechner verwendbare Software findet dank
updatefähiger Datenbank automatisch den günstigsten
Call-by-call-Anbieter und wählt sich dort automatisch ein.
Webspace-Provider
In der Regel bietet der Internet-Provider
günstigen Webspace an, auf dem man seine Seiten ablegen kann.
Möchte man jedoch seinen Webspace vergrößern oder
komplett verlagern, kann man sich an einen Webspace-Provider
wenden, die diesen zu sehr günstigen Preisen, zum Teil sogar
kostenlos in Verbindung mit eingeblendeter Werbung zur
Verfügung stellen.
Die bekanntesten sind z.B. 1&1 PureTec, Strato oder Kontent. Eine umfassende
Übersicht bietet der Heise-Verlag
an, bei dem Sie benötigten Plattenplatz und Transfervolumen
als Auswahlkriterium eingeben können.
Anbieter von kostenlosem Webspace in Verbindung mit einem
eingeblendeten Werbebanner finden Sie z.B. bei www.ohne-moos-nix-los.de
oder www.kostenlos.de.
Domain-Umleitung
Wenn man keine Domain der Form
www.MeinName.de sondern
home.t-online.de/home/MeinName besitzt, bietet sich eine
Domain-Umleitung an.
Diese Dienstleistung wird z.B. von IhrNamede.de, FreeCity oder Kontent angeboten.
Natürlich sind sie weiterhin unter
home.t-online.de/home/MeinName erreichbar, aber
www.MeinName.de macht einfach mehr her.
HTML-Editoren
Zum Erstellen von HTML-Seiten gibt es zwei
Arten von HTML-Editoren: Zum einen die sogenannten
WYSIWYG-Editoren und die textbasierenden Editoren.
Den Anspruch, den die WYSIWYG-Editoren (WYSIWYG = What
you see is what you get)
stand halten müssen ist groß : Erstellen von komplexen
Web-Seiten ohne HTML-Kenntnisse und Einbinden von dynamische
Effekte, ohne JavaScript-Kenntnisse. Andererseits schwören
erfahrene Web-Designer auf die Zuverlässigkeit handgemachter
Seiten und verwenden daher textbasierende Editoren, die die genaue
Kenntnisse von HTML und Javascript voraussetzen.
Mehr Informationen über HTML-Editoren (eigentlich alles was
mit WWW zusammenhängt) finden Sie unter www.ideenreich.com.
Eine breite Palette von HTML-Editoren und HTML-Tools bietet auch
www.weblehre.de
an.
HTML
Sehr häufig ist der Blick über
den Tellerrand gefragt, d.h. man möchte oder muss sich mit
der Seitenbeschreibungssprache des Internet, mit HTML
(Hypertext markup language)
beschäftigen.
Eine sehr gute Einführung in HTML bietet SELFHTML von Stefan
Münz.
Bei www.ideenreich.com
sind ebenfalls Einführungen und Unterlagen zu HTML
verfügbar.
Von Hubert Partl gibt es eine HTML-Einführung
als auch Schulungs-Unterlagen.
Sich die Syntax von HTML anzueignen lohnt sich auf jeden Fall!
Web-Design
Was nützen die besten HTML-Kenntnisse,
wenn das Machwerk jeder Beschreibung spottet. Um den Betrachter
nicht beim ersten Anblick der Seite in die Flucht zu schlagen,
sollte man sich mit dem Begriff Web-Design vertraut
machen.
Eine Checkliste zur Webseitengestaltung bietet www.checkliste.de.vu an.
Und wie man es nicht machen sollte sehen Sie bei Die goldenen
Regeln für schlechtes HTML.
Das für den Erfolg oder Misserfolg von Webseiten die
Psychologie und Ergonomie eine Rolle spielt, erfahren Sie bei
www.kommdesign.de. Diese wichtigen
und oft übersehenen Kriterien werden dort sehr anschaulich an
vielen Beispielen dargelegt.
Bei www.einfach-fuer-alle.de,
die von der Aktion Mensch unterstützt wird, finden Sie viele
hilfreiche Informationen zu allen Themengebieten, die das Webdesign
betreffen.
HTML-Validatoren
Besonders bei handgemachten HTML-Seiten
empfiehlt sich der Einsatz eines HTML-Validators, da diese
Tools syntaktische und strukturelle Fehler ausfindig machen und die
Qualität der Seite somit merklich steigern. Besonders der
Internet-Explorer von Microsoft ist sehr fehlertolerant, was dazu
führen kann, das Seiten z.B. bei Netscape oder Opera ganz
anders oder gar nicht aussehen.
Das W3C (World Wide Web-Consortiums),
welches über den HTML-Standard wacht, bietet selbst einen
Validator unter validator.w3.org an. Die Seiten von
www.sabine-martin.de wurden mit diesem Validator
überprüft. Am Ende einer jeden Seite finden Sie zwei
Buttons, mit denen Sie die Qualität direkt testen
können.
Das W3C bieten auch einen Validator fur CSS (Cascading
Style-Sheets) an. CSS wird verwendet, um eigene
Format zu definieren. Dieser Validator ist unter jigsaw.w3.org/css-validator
zu finden.
Vom Mitbegründer des W3C Dave Raggett wurde Tidy
entwickelt. Mit Tidy können Seiten direkt auf dem heimischen
PC ausgetestet werden. Diese kleine aber sehr nützliche
Werkzeug kann unter www.w3.org/People/Raggett/tidy
kostenlos bezogen werden
Unter www.cast.org/bobby ist ein
besondere Validator zu finden. Dieser testet, ob die Seiten auch
behindertengerecht sind. Dies ist besonders wichtig für
Sehbehinderte, die sich Web-Seiten mit Hilfe einer Sprachausgabe
vorlesen lassen. Mehr zu diesem wichtigen Thema finden Sie auch
unter www.mekonet.de.
Javascript
Um es gleich zu Beginn zu sagen,
Javascript hat mit Java nichts zu tun. Javascript
wurde von Netscape als Makrosprache für HTML entwickelt und
wird direkt vom Browser ausgeführt. Unzählige Seiten
verwenden Javascript und machen, an der richtigen Stelle
eingesetzt, die Seiten etwas interessanter.
Allerdings sollte Javascript mit bedacht eingesetzt werden. Wer als
Web-Designer das Browserfenster ohne Rückfrage auf eine feste
Größe einstellt, die Benutzeroberfläche des
Browsers ausblendet oder den Zurück-Button komplett sperrt,
sollte seine Einstellung zum Kunden, der die Seite betrachten soll,
neu überdenken.
Zu beachten ist auch, das Javascript auf dem heimischen Browser
abgeschaltet werden kann, d.h. Seiten die sich zu sehr auf
Javascript abstützen, können nicht mehr richtig
dargestellt werden.
Wer sich mit Javascript beschäftigen möchte, dem
wäre der Javascript-Workshop
oder der Javascript-Teil von SELFHTML von Stefan
Münz zu empfehlen.
Wer sich objektiv mit den Sicherheitsrisiken von Javascript
auseinandersetzen will, dem ist der Link auf das Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik zu empfehlen. Der Heise-Verlag bietet mit
dem Browser-Check ein
Möglichkeit an, seinen Browser auf Sicherheitslücken zu
prüfen.
Java
1991 wurde unter dem Codename "Green" eine
kleine Computersprache entwickelt, die sich für
Konsumgeräte wie z.B. eine Fernseh-Fernsteuerung eignen
sollte. Um die Sprache unabhängig von der jeweiligen
Prozessorarchitektur gestalten zu können, wurde eine Idee des
Computerpioniers Niklaus Wirth aufgegriffen, bei der das Programm
in einen Zwischencode für einen hypothetischen Rechner (oder
auch virtuelle Maschine) übersetzt wird. Jede
Rechnerarchitektur, auf der diese virtuelle Maschine implementiert
wurde, kann diesen Zwischencode dann ausführen.
Die Sprache selbst wurde damals Oak (Eiche) getauft und ist
stark an C++ angelehnt.
Das erste Projekt, das mit Oak realisiert wurde, hiess "*7"
und war eine ziemlich intelligente Fernbedienung ... und danach
interessierte sich keiner mehr für diese Technologie.
Erst mit dem Durchbruch des World Wide Web kam auch der Erfolg von
Java (Oak wurde mittlerweile in Java umbenannt) und damit
verbunden der Einsatz von Java-Applets.
Applets sind in Java geschriebene Programme, die innerhalb
der JVM (dem Java-Interpreter) ausgeführt werden und,
unterstützt von der Laufzeitbibliothek, dem Java-fähigen
Browser völlig neue Merkmale verleihen.
Aber auch ohne Internet und WWW hat sich Java einen Platz unter den
beliebtesten Programmiersprache erobert. Java eignet sich nicht nur
für Applets sondern auch für Applikationen, die ohne
Internet und Browser angewandt werden können.
Über Java könnte man noch eine Menge schreiben, andere
haben es auch schon getan und daher hier eine kleine Auswahl an
Links:
- java.sun.com
- Hier finden Sie auf jeden Fall die neuesten und aktuellsten
Informationen.
- www.java.de
- Java User Group Deutschland eV
- www.javamagazin.de
- Java Magazin
- www.boku.ac.at/javaeinf
- Java Schulungs-Unterlagen von Hubert Partl
- www.selfjava.de
- Java-Dokumentation
- www.jugs.de
- Java User Group Stuttgart eV - JUGS eV
- www.java-archiv.com/home
- Java Ecke - Das grosse Java Archiv
- java-tutor.com/javabuch
- Das Online-Buch "Java ist auch eine Insel"
Perl
Perl ist eigentlich eine Abkürzung und
steht für Practical
Extraction and Report
Language was soviel
wie Praktische Sprache für Extraktion und
und Ausgabe von Daten heisst. Wer jedoch zum
ersten Mal ein Perl-Programm zu sehen bekommen hat, wird eher an
diese Abkürzung denken:
Pathologically Eclectic
Rubbish Lister (Krankhaft
zusammengeschustertes Auflistungsprogramm für wirres Zeug)
Perl wurde von Larry Wall aus der Not heraus entwickelt. Er sollte
ein Dateiablagesystem auf einem Unix-Rechner entwickeln und
probierte es anfänglich mit awk (versuchen Sie nicht,
diesen drei Buchstaben eine Sinn abzugewinnen. Es sind die
Anfangsbuchstaben der Entwickler: Aho, Weinberger und Kernighan).
awk enthält eine kleine Programmiersprache, kann mit
regulären Ausdrücken umgehen und dient eigentlich der
Ausgabe von Reportdaten. Leider waren die Möglichkeiten dieses
eigentlich recht mächtigen Werkzeugs Grenzen gesetzt und so
entschloss sich Larry, ein Allzweck-Werkzeug zu entwerfen, das
seiner Problemstellung gerecht wurde. Dies war die Geburtsstunde
von Perl.
Der Erfolg von Perl liegt in seiner kostenlosen Verfügbarkeit
begründet. Larry hat Perl samt dem Quelltext der gesamten
Internet-Gemeinde zur Verfügung gestellt, behält jedoch
als Chef-Architekt von Perl die Fäden immer noch in der
Hand.
Im WWW ist Perl besonders für die CGI-Programmierung
interessant (CGI = Common Gateway Interface). Viele Web-Seiten
beinhalten Formulare, um Daten eingeben zu können. Beim
Drücken des Submit- oder Senden-Knopfes werden diese Daten an
den Server geschickt und dort wird ein CGI-Programm zur Auswertung
dieser Daten gestartet. Zu 99% ist ein solches Programm in Perl
geschrieben.
Gästebücher, Online-Counter, Datenbankabfragen und vieles
mehr sind mit Perl-Programmen realisiert, die auf dem
entsprechenden Web-Server laufen. Perl stellt somit eine
Möglichkeit dar, Web-Seiten dynamisch zu gestalten.
Aber natürlich läßt sich Perl auch ohne das
Internet sinnvoll einsetzen. Im Vergleich zu Unix-Anwender sind
Windows-Anwender mit der recht dürftigen
Batch-Programmiersprache nicht gerade verwöhnt. Besorgen Sie
sich doch kostenlos Perl und werden dann so richtig produktiv.
Auch hier wieder eine abschliessende Liste mit interessanten
Perl-Links:
- www.perl.com
- O'Reilly - The Source for Perl
- www.perl.com/CPAN-local/README.html
- Comprehensive Perl Archive Network
- www.cgi-resources.com
- The CGI Resource Index
- www.activestate.com
- Perl-Distributionen
- www.perl-workshop.de
- Deutscher Perl-Workshop
- www.perl.de
- perl.de - Onlinetreff für Programmierer
- www.heise.de/ix/online/perl.html
- iX Online-Artikel zu Perl
- www.oreilly.de/perl
- O'Reilly Perl Center
- Perlmeister.com
- Michael Schilli - Der Perlmeister
- www.online-tutorial.de/perl-tutorial/perl-tutorial.htm
- Perl Tutorial
- www.perl-archiv.de/perl/tutorial/perl_start.shtml
- Einstieg in die Perl-Programmierung
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